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Vom Rennpferd zum Freizeitpferd !
von Katharina Krieger, Mai 2007
   

Es gibt viele Pferderassen die sich als Freizeitpferd bzw. Vielseitigkeitspferd eignen.
Pferde werden in folgende Verwendungszwecke aufgeteilt z.B. :

Die Springpferde, zu denen der Hannoveraner und der Rheinländer, sich wegen ihrer Größe und Kraft besonders anbieten.

Die Dressurpferde zu denen oft der Spanier gehören aber fast jedes Pferd kann man zur Dressur ausbilden.
Die Westernpferde, sie sind zur Zeit die beliebtesten aller Pferde, denn sie sind gutmütig und sicher im Gelände, aber auch sehr teuer.
Das Quarter Horse ist eins der bekanntesten und teuerste von diesen vielen Rassen.

 

Die Ponys sind sehr beliebt bei Kindern, denn sie sind klein und viele Kinder lernen darauf reiten.  Die Kaltblüter werden sehr oft als Kutschpferde eingesetzt weil sie nicht so leicht aus der Ruhe gebracht werden das heißt sie erschrecken sich nicht so leicht. 
Die Rennpferde zu denen gehören der Araber, das englische Vollblut und natürlich die Renntraber.

Nun möchte ich euch von meinem Pferd erzählen, er ist ein Renntraber, der mit 3 Jahren von einer Trabrennbahn verkauft worden ist. Nicht weil er besonders wertvoll war! Nein, weil seine Leistungen für diese Ansprüche nicht ausgereicht haben.

Wir haben ihn den Namen „Franky“ gegeben.
 

Ich habe viel Mühen und Arbeit gehabt ihn auszubilden, denn ein Traber ist nicht so leicht zu reiten wie ein normales Reitpferd.

Ein Traber geht nämlich vor einem Sulky und darf auf keinen Fall galoppieren.

Er ist normaler weise kein Reitpferd, aber ich habe mich für ihn entschieden und habe ihn zu einem richtigen Reitpferd ausgebildet. Er ist jetzt 9 Jahre alt, als ich ihn bekommen habe hatte keine schöne Vergangenheit hinter sich, er musste erst vertrauen zu mir und meiner Familie gewinnen.

Er war sehr ängstlich scheu und unsicher, aber jetzt habe ich ein tolles Pferd auf das ich sehr stolz bin, auch auf meine Leistung, das geschafft zu haben.

Ich habe jeden Tag mit ihm trainiert und geübt, um aus ihm wieder ein normales Pferd zu machen das Spaß am leben hat.

Er hat zwar immer noch einige Macken, aber da werde ich auch noch mit klar kommen.

Das ist z.B. der Anhänger der ihm zu schaffen macht, weil er mal einen schlimmen Unfall hatte.Er ist  beim Transport durch einen alten, schlecht gepflegten Anhänger gebrochen, seid dem hat er eine große Angst vor Anhängern.

Ich hatte mit ihm auch schon sehr viele schöne Erlebnisse.
Das Schönteste was ist gibt sind die Ausritte, ich finde es einfach toll wenn ich mit ihm über die Feldwege donnern kann, auch ihm macht es richtig Freude, mal  wieder seiner Berufung nachzugehen, einfach nur wild und ungestüm zu rennen.

Ich würde ihn niemals mehr weg geben, denn er und ich sind jetzt ein Team und stellen uns jeder Hürde die in Zukunft kommt oder noch  kommen wird.

Es war ein harter und anstregener Weg aus einem Rennpferd, ein Freizeitpferd zu machen, aber es hat sich voll und ganz gelohnt.

Ich kann euch nur sagen, das ein Tier generell was Tolles ist um Freude daran  zu haben, aber auch um Verantwortung  zu übernehmen.

 
Katharina Krieger
   
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     


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