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Ich habe viel Mühen und Arbeit gehabt ihn auszubilden, denn ein Traber ist nicht so leicht zu reiten wie ein normales Reitpferd.
Ein Traber geht nämlich vor einem Sulky und darf auf keinen Fall galoppieren.
Er ist normaler weise kein Reitpferd, aber ich habe mich für ihn entschieden und habe ihn zu einem richtigen Reitpferd ausgebildet. Er ist jetzt 9 Jahre alt, als ich ihn bekommen habe hatte keine schöne Vergangenheit hinter sich, er musste erst vertrauen zu mir und meiner Familie gewinnen.
Er war sehr ängstlich scheu und unsicher, aber jetzt habe ich ein tolles Pferd auf das ich sehr stolz bin, auch auf meine Leistung, das geschafft zu haben.
Ich habe jeden Tag mit ihm trainiert und geübt, um aus ihm wieder ein normales Pferd zu machen das Spaß am leben hat.
Er hat zwar immer noch einige Macken, aber da werde ich auch noch mit klar kommen.
Das ist z.B. der Anhänger der ihm zu schaffen macht, weil er mal einen schlimmen Unfall hatte.Er ist beim Transport durch einen alten, schlecht gepflegten Anhänger gebrochen, seid dem hat er eine große Angst vor Anhängern.
Ich hatte mit ihm auch schon sehr viele schöne Erlebnisse.
Das Schönteste was ist gibt sind die Ausritte, ich finde es einfach toll wenn ich mit ihm über die Feldwege donnern kann, auch ihm macht es richtig Freude, mal wieder seiner Berufung nachzugehen, einfach nur wild und ungestüm zu rennen.
Ich würde ihn niemals mehr weg geben, denn er und ich sind jetzt ein Team und stellen uns jeder Hürde die in Zukunft kommt oder noch kommen wird.
Es war ein harter und anstregener Weg aus einem Rennpferd, ein Freizeitpferd zu machen, aber es hat sich voll und ganz gelohnt.
Ich kann euch nur sagen, das ein Tier generell was Tolles ist um Freude daran zu haben, aber auch um Verantwortung zu übernehmen.
Katharina Krieger
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