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Der Beratungszeitraum richtet sich nach den jeweils zu beratenden Personen. Ein längerer Zeitraum (evtl. mit großen Abständen) kann erforderlich sein. Es kann auch eine Kurzintervention von ein, zwei Gesprächen ausreichen. Das normale Beratungsgespräch umfasst 40 Minuten.
Beratung in der Schule kann Therapie begleiten, ersetzt aber diese niemals.
Die zeitgemäße Beratung beruht auf systemisch – lösungsorientierten Grundlagen.
- Die Sozialpädagogin : C D E
- Die Beratungslehrer
- Unterstufe 5,6,7
- Oberstufe 8,9,10
- jeweils: B C D E
Der Lehrer für die Berufswahlvorbereitung: A
(Stand: Januar 2005)
M.U.T. ist ein Angebot für schuldistanzierte Mädchen mit projekt- und erlebnisorientierter Ausrichtung. Die Betreuung erfolgt neben Fachkräften, die der Träger stellt, durch z. Zt. eine Lehrkraft unserer Schule (mit 14 Stunden).
Die Grundlage ist ein flexibles, individuell ausgerichtetes Unterrichts- und Tagesgruppenkonzept mit Anteilen aufsuchender Sozialarbeit.
Das Angebot ist schul- und klassenübergreifend für insgesamt zehn Schülerinnen von weiterführenden Schulen konzipiert und soll in enger Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe durchgeführt werden. Der Einstieg kann zu jedem Zeitpunkt des laufenden Schuljahres erfolgen.
Dabei kommt durch die Sozialraumorientierung dem Schulzentrum Oberpleis bzw. der Hauptschule Oberpleis eine besondere Bedeutung zu (wobei das Projekt grundsätzlich auch offen ist für Schülerinnen anderer Schulen der Region.
Bei der Zielgruppe handelt es sich um Schülerinnen aller weiter führenden Schulen ab der 5. Klasse, die
· Bereits aktiv die Schule verweigern und regelmäßig nicht zum Unterricht erscheinen
· Sich durch „passive“ Schulverweigerung dem Unterricht entziehen und im Klassenrahmen nicht erreichbar sind
· Erste Anzeichen einer Schulverweigerung zeigen und das Angebot als Krisenintervention oder Klärung der Problematik benötigen
· Entweder in der Herkunftsfamilie leben oder im Rahmen der Hilfe zur Erziehung ambulant oder stationär betreut werden.
· Krisenintervention / Klärung der Gesamtsituation
· Vermeidung von Fremdunterbringung
· Vermeidung von Sonderschulzuweisungen
· Sicherstellung des Unterrichtes
· Stabilisierung der Jugendlichen durch einen mädchenorientierten Ansatz, unter Berücksichtigung der individuellen Problemlagen
· Stabilisierung der Eltern - Kind – Beziehung
· Verhinderung eines weiteren sozialen Abgleitens
· Entwicklung einer schulischen Perspektive
· Schrittweise Wiedereingliederung in das allgemeine Schulsystem
Nach einer ca. einjährigen Planungsphase startete mit Beginn des Schuljahres 2004/05 die konkrete Vorbereitung und Durchführung des Projektes. Dabei stellte sich heraus, dass Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Information der Schulen der Region) und Vorstellung des Projektes bei Jugendämtern bzw. Jugendhilfezentren und den zuständigen Kostenträgern einen erheblichen Zeitaufwand beanspruchten.
Mit einer Ausnahme wurde dabei sowohl von Jugendhilfe als auch Schulen großes Interesse signalisiert.
Parallel zu dieser Vorbereitungsarbeit wurde auch die Einrichtung der Arbeitsräume in einem Seitentrakt des Jugendwohnheimes St. Sebastian in Oberdollendorf geplant und zu großen Teilen durchgeführt.
Seit Mitte Januar 05 hat der Unterricht und die Betreuung der Schülerinnen begonnen.
Anmeldungen von zur Zeit etwa sieben Schülerinnen sind angekündigt bzw. in Bearbeitung.
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