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Im Schuljahr 2005/2006 werden 450 Schüler und Schülerinnen in 19 Klassen von 33 Lehrer­innen und Lehrern unterrichtet. Von den 450 Schülern sind 149 Ausländerkinder aus 15 Nationen und 59 Aussiedlerkinder. Für Kinder mit geringen Kenntnissen der deutschen Sprache ist eine Förderklasse eingerichtet.

Die sechsjährige Hauptschulzeit endet in der Regel mit einem der folgenden Abschlüsse:

·        Hauptschulabschluss nach Klasse 9

·        Sekundarabschluss I, Hauptschulabschluss nach Klasse 10 (Typ A)

·        Fachoberschulreife (Typ B)

·        Fachoberschulreife mit Qualifikation zum Besuch der Klasse 11 der gymnasialen Oberstufe (Typ B)

 

Den Lehrplänen und Richtlinien für das Land NRW entsprechend haben die Fachkonferenzen Basispläne erstellt (siehe eigener Ordner!). Sie sind verbindlich für die Arbeit des Kollegiums und legen für die Schüler das Wissen fest, das die notwendigen Grundlagen für die Ab­schlüsse bildet und durch vergleichbare Leistungsmessungen zu Gerechtigkeit bei der Noten­gebung führen soll.

 
1.4 Differenzierungen

In den Klassen 5 und 6 der Orientierungsstufe werden möglichst wenige Lehrer eingesetzt. Differenzierter Unterricht findet im Fachbereich Religion statt, wo nach Möglichkeit neben katholi­scher und evangelischer Religionslehre das konfessionsübergreifende Fach "Ethik" angeboten wird.

Ab Klasse 7 wird der Unterricht in den Fächern Englisch und Mathematik nach Leistungs­kursen    ( Grundkurs/Erweiterungskurs) sowie in Kunst / Textilgestalten und dem Wahlpflicht­unterricht weiter differenziert. Weiterhin kommt zu diesen Bereichen noch die Differen­zierung in Haushaltslehre und Technik hinzu.

In Klasse 9 wird der Unterricht in den Hauptfächern Englisch, Deutsch und Mathematik durch jeweils eine Unterrichtsstunde pro Woche verstärkt.

In der Jahrgangsstufe 10 gibt es Klassen Typ A und Typ B (siehe auch 2.2. Abschlüsse).

   

In 10 Typ A ist Englisch Nebenfach, neue Hauptfächer sind Arbeitslehre ( Technik, Haus­halts- und Wirtschaftlehre) und Naturwissenschaften ( Biologie, Chemie und Physik).

In 10 Typ B wird statt Wahlpflichtunterricht Verstärkungsunterricht in Englisch, Deutsch und Mathematik erteilt.

   

Eine nachmittägliche Hausaufgabenbetreuung an der GHS Oberpleis ist ab Februar 2006 vorgesehen.

In Zusammenarbeit mit unserer Sozialpädagogin, Lehrern und Studentinnen können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 5 und 6 gegen einen geringen Unkostenbeitrag nach dem Unterricht unter Aufsicht in einem Klassenraum ihre Hausaufgaben anfertigen.

Für etwa ein Drittel der Schülerinnen und Schüler in NRW ist Deutsch nicht Mutter­sprache, wobei man hier im Wesentlichen zwei Gruppen zu unterscheiden hat. Zum einen die, die Deutsch als Fremdsprache lernen muss, zum anderen eine Gruppe, für die deutsche Sprache eine Zweitsprache darstellt. In Anbetracht dieser Unterscheidung wird an der GHS Oberpleis versucht, einen an den beiden genannten Zielgruppen orientierten Förderunterricht zu gestalten, der die jeweiligen Besonderheiten und Bedürfnisse zu berücksichtigen versucht.

Für die Schüler mit Deutsch als Fremdsprache besteht bei ausreichender Schülerzahl eine Förderklasse mit maximaler Klassenstärke von etwa 10 Schülern. Hier erhält der einzelne Schüler eine differenzierte, an seiner Person individuell ausgerichtete Förderung, wobei zunächst der reine Deutschunterricht im Vordergrund steht. Darüber hinaus wird aber beispielsweise auch Unterricht in Mathematik erteilt, der insbesondere darauf abzielt, mathematische Grundkenntnisse und Grundbegriffe in deutscher Sprache zu vermitteln bzw. zu wiederholen. Damit soll ein möglichst erfolgreicher Besuch des Mathematikunterrichts in der Regelklasse zu späterer Zeit gewährleistet werden. Ebenso dienen der Unterricht in Biologie, Geschichte und Erdkunde ebenfalls in erster Linie dazu, den für das jeweilige Fach notwendigen Grundwortschatz zu vermitteln. Im Schuljahr 2003/ 2004 wurde mit großem Erfolg zusätzlich auch noch Englisch zu dem den Schülern unbekannten Deutsch unterrichtet, um auf diese Weise auch hier eine Eingliederung in eine Regelklasse so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Heterogene Gruppen brauchen für den Sprachunterricht eigene Methoden, um eine höchstmögliche Effizienz zu erlangen. Hierauf wird an der GHS Oberpleis in besonderem Maße Rücksicht genommen.

Der Deutschförderunterricht in den Klassen 5 bis 6 richtet sich vorwiegend an Schüler, für die Deutsch eine Zweitsprache darstellt, zum anderen aber auch an solche Schüler, die – zum Teil noch aus der Zeit des Besuchs der Grundschule herrührend – starke Defizite bei der Anwendung der deutschen Sprache (sowohl im schriftlichen als auch mündlichen Gebrauch) aufweisen. Hier dient der Unterricht, der in kleinen Gruppen von etwa 4 – 6 Schülern stattfindet, zum einen der Wortschatzerweiterung, wofür spezielle Texte erarbeitet und besprochen werden, zum anderen der Einübung grammatischer Grundstrukturen und der Wiederholung und Vertiefung des im normalen Klassenverband behandelten Unterrichtsstoffs.

Zur Ermutigung beim Sprechen und zur Verbesserung der Aussprache wird gemeinsam gelesen und im Rahmen der sprachlichen Möglichkeiten auch diskutiert. Für die Schüler mit einer besonderen Lese – und Rechtschreibschwäche wird zur Verbesserung ihrer Schreibfähigkeit ausgewähltes Arbeitsmaterial herangezogen.

Der Förderunterricht in Deutsch stellt für den größten Teil der Schüler, die an diesem Unterricht teilnehmen, zweifellos eine sinnvolle Hilfestellung bzw. Ergänzung zum regulären Deutschunterricht dar, denn hier besteht die Möglichkeit, ohne Zeitdruck spezielle Probleme, für die im Alltag des normalen Klassenbetriebs gar keine und nur unzureichend Zeit zur Verfügung steht, aufzuarbeiten und zu vertiefen.  

 
1.5.3Förderklasse                                                                                                                           

Die Schülerinnen und Schüler der Förderklasse kommen aus verschiedenen Ländern, sind unterschiedlichen Alters und Intelligenz. Vielfältige kulturelle Hintergründe und eine sehr differenzierte Motivation bis hin zur Ablehnung ihres Aufenthaltes in Deutschland und des damit verbundenen Schulbesuchs bringen diese Schüler mit.

Der Unterricht nimmt darauf Rücksicht und gliedert sich in folgende Bereiche:

Deutschkurs mit Lehrbuch, Arbeitsbuch und ergänzenden Übungsblättern. Einführung und regelmäßiges Arbeiten mit dem Wörterbuch.

Freie Arbeit Deutsch                                                                                          
Selbständiges Arbeiten der Schüler an Wortschatz, Grammatikstrukturen und einfachen Texten mit Materialien, die eine Selbstkontrolle oder eine einfache Kontrolle durch die Lehrperson ermöglichen.

Biologie und Erdkunde                                                                                                      
als Ergänzung zum Sprachunterricht mit Themen aus dem Erfahrungsbereich der Kinder.

Mathematik                                                                                                                 
zunächst als Sprachunterricht mit Beherrschung des Zahlenraumes und des Vokabulars der Grundrechenarten auf Deutsch. Im Laufe des Schuljahres Differenzierung und je nach Kenntnisstand Teilnahme am Unterricht einer Regelklasse.

Englisch                                                                                                                          
für Schüler des 5. Jahrgangs verbindliche Teilnahme am Englischunterricht der Klasse 5. Sonst je nach Leistungsstand Einführung und Differenzierung bis hin zur Teilnahme am Englischunterricht einer Regelklasse.

Sport, Technik, Haushaltslehre und Wahlpflichtunterricht                                              
Teilnahme am Unterricht der altersgemäßen Regelklasse.

 

Ziel ist die Eingliederung in eine Regelklasse spätestens nach einem Jahr der Teilnahme am Unterricht der Förderklasse.

   

Da sich im Schuljahr 2001/2002 die Verspätungen der Schüler sowohl zur ersten Stunde als zur dritten bzw. fünften Stunde zunehmend häuften, entstand ein Konzept, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Konzept:        I           Verspätungszettel

                      II          Zentrale Erfassung der Verspätungen

                      III          Information der Erziehungsberechtigten

 
I

Die Schüler mussten ab dem Schuljahr 2002/2003 sogn. Verspätungszettel, die vor dem Sekretariat ausliegen ausfüllen und von dem unterrichtenden Lehrer gegenzeichnen lassen.

 
II

Der Lehrer legte die Verspätungszettel in den Sammelkasten im Lehrerzimmer

ab. Die Verspätungen wurden zentral erfasst und gelistet. Die versäumte Zeit wurde in Unterrichtsstunden umgerechnet und auf dem Zeugnis als unentschuldigte Fehlstunden addiert. Entsprechende Einträge in das Klassenbuch entfielen damit.

 
III

Hatte ein Schüler zunächst drei, später fünf Verspätungen, die nicht auf Busverspätungen beruhten, auf seinem Konto, so erhielten seine Erziehungsberechtigten eine Mitteilung mit der Bitte um Kenntnisnahme und Unterschrift.

 
 

Auf den Verspätungszetteln waren Gründe für die Verspätung zum Ankreuzen vorgegeben. Das führte dazu, dass die Busverspätung als häufigste Ursache angegeben wurde.

 

Die Mitteilungen an die Erziehungsberechtigten, die per Post versandt wurden, brachten nicht die gewünschte Reaktion. Das Verfahren war somit uneffektiv und zu teuer.

 

1. Die Verspätungszettel wurden schon im Laufe des Schuljahres 02/03 modifiziert:

 

Der Schüler wird nun aufgefordert, den Grund für seine Verspätung selbst zu formulieren.

Das führte übrigens zu einem erstaunlichen Rückgang der Busverspätungen.

 
2. Der Berechnungsmodus wird derart geändert, dass nicht mehr die Anzahl der Verspätungen maßgebend für eine Mitteilung ist, sondern die versäumte Zeit. Überschreitet ein Schüler durch Verspätungen die 45-Minutengrenze, so muss er die versäumte Unterrichtszeit zu einem Zeitpunkt nacharbeiten, der ihm durch seinen Klassenlehrer mitgeteilt wird. Um die Erziehungsberechtigten weiter in dieses Konzept einzubinden, erhalten sie eine schriftliche Mitteilung darüber vom Klassenlehrer über den Schüler.

 

Der Schüler spürt die Konsequenzen seines Verhaltens unmittelbar.

Eine Addition der versäumten Zeit auf dem Zeugnis entfällt, da die Zeit nachgearbeitet wird.

Die Kosten werden deutlich verringert.


1.6.4 Maßnahmen zu Vereinfachung des Verspätungskonzeptes ab dem Schuljahr 2005/06
 

Die SchülerInnen arbeiten die versäumte Zeit zentral zu einem vorgegebenen Zeitpunkt in der 7. oder/und 8. Stunde unter meiner Aufsicht nach. Die Klassenlehrer decken die SchülerInnen mit angemessenem Aufgabenmaterial ein.

Dieses Verfahren befreit einerseits die Klassenlehrer von der Aufgabe, ihre nacharbeitenden SchülerInnen auf verschiedene Stunden in verschiedenene Klassen zu verteilen, andererseits kann ich das neue Zeitkonto direkt ohne Umwege im der Zeiterfassungstabelle berechnen.

   
1.7 Wahlpflichtunterricht

In den Jahrgangsstufen 7 und 8 stammen die Themen aus dem gesamten Fächerkanon der Schule. Zur Zeit gibt es folgende Angebote:

·      Sport                          Fußball

·      Textilgestalten           Stoffdruck, Häkeln, Stricken

        Nähen mit der Nähmaschine

        Arbeiten mit Stoff, Wolle und Leder

·      Erdkunde                   Unser Wetter

Amerika

·      Kunst                          Schulschmuck im Wandel der Jahreszeiten

·      Musik                         Schulchor

·      Mediation                  Ausbildung zum Streitschlichter

·      Informatik                   Computerkurs I

In den Jahrgangsstufen 9 und 10 gibt es zur Zeit folgende Angebote:

·        Wirtschaftslehre        Maschinenschreiben

·        Informatik                   Computerkurs II

·        Deutsch                     Schülerzeitung und Jahrbuch der GHS Oberpleis

·        Haushaltslehre          Italienische Küche

            Schulcafe

·        Technik                      Mofakurs

            Modellbau

·        Musik                         Chor

·        Kunst                          Keramisches Gestalten

 
1.7.1 Schulcafe, gesunde Pausenernährung

Ausstattung des Schulcafés:

Nach drei Jahren Praxiserfahrung kann man sagen, dass sich der mühsame Aufbau unseres Schulcafés gelohnt hat.

Der Start war ganz bescheiden. In einem ehemaligen Abstellraum, der zum Schulhof liegt und deswegen als Aufenthalts- und Verkaufsraum geeignet war, richteten wir uns 1998 sehr provisorisch ein. Nach und nach installierten wir vieles, was nötig ist, wie z.B. Küchenzeile mit Spüle, Kühlschrank usw.

Finanziert wurde das teuerste Möbelstück (Küchenzeile) zu 60% vom Gewinn des Cafés, ca. 30 % übernahm der rührige Förderverein, 7% der Lieferant Möbel Thomas und den Rest „schaffte“ das Lehrerkollegium durch Spenden. Das war im September 2000.

Der dunkle unfreundliche Fußboden wurde im Schuljahr 2001/2002 in Eigenleistung mühsam herausgerissen (Eigenanteil des Arbeitslohns ca. 2030 Euro) und ein freundlicher heller Fußboden von der Stadt verlegt.

Durch die zur Verfügung gestellten OPUS-Mittel konnten Lampen angeschafft werden, die den Raum freundlicher wirken lassen. Die Anschaffung der Bilderrahmen ermöglichte zum einen die Ausstellungen von Schülerarbeiten, zum anderen die attraktive Ausgestaltung der Wände des Cafés. Eine Wand soll in Zusammenarbeit mit dem Kunstprojekt noch künstlerisch gestaltet werden.

Die Ausstattung des Cafés mit einer Miniküche und mit einem Waffeleisen erleichtert nun zudem die tägliche Arbeit.

Schulcafé in der Praxis:

Unser GHS-Schulcafé ist in den Pausen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag geöffnet. An Bänken und Tischen finden bis zu 50 Schüler/innen Platz. Bänke und Stühle aus hellem Kiefernholz stammen aus dem Bestand der Schule. Vor der Küchenzeile haben wir ausrangierte Schultische zu einer Theke zusammengestellt, was sicher noch besser gelöst werden sollte. Von dort aus wird verkauft.

Am Montag in der 7./8. Stunde backt die WP-Gruppe Schulcafé die Kuchen für die folgende Woche. In der Schulküche arbeiten dann 4 Gruppen zu je 4 Schüler/innen aus dem 9./10.Schuljahr. Sie backen einen Kuchen und kochen für sich selbst ein vollwertiges Mittagessen. Da 4 Kuchen für den Verkauf nicht ausreichen, liefert uns ein hiesiger Bäcker an den Tagen zwei große Bleche Pizzabrot (Hefeteig mit Tomaten und Käse) und ein italienischer Bäcker 20 kleine Pizzen. Auch wöchentliche Aktionstage mit frischem Obst, Rohkost oder frisch gebackenen Waffeln kommen bei den Schülern gut an.

Pizza und Kuchen werden in Papierstüchern auf die Hand abgegeben. Für Tee benutzen wir Porzellanbecher. Das Müllaufkommen ist also gering.

Jede Gruppe hat einmal im Monat eine Woche Dienst im Café, d.h.: Verkauf in den Pausen, Sauberhalten der Verkaufsecke und des Schulcafés (Siehe Plan).

Die Kuchenpreise liegen zwischen 0,20 bis 0,50 Euro, Pizzabrot kostet 0,50 Euro, die Minipizza0,80 Euro. Weiteres Angebot: verschiedene Sorten von Tee für 0,20 Euro und geputzte Möhren für 0,10 Euro.

Der wöchentliche Umsatz liegt zwischen 100,- und 120,-Euro. Dieses Geld wird für (ca. 10%) Lebensmitteleinkäufe, für die WP-Stunden und zum Bezahlen der Pizza verwendet. Der größere Teil wird auf ein Sparbuch angelegt. Darum können wir teilweise Anschaffungen ohne langwierige Bürokratie selbst tätigen. (wie geschehen: Wasserkocher, Mikrowelle, Gardinen, Becher...)

Nutzer des Schulcaféraumes:

  • Klassen (wechselnd) die ihre Kunstwerke an den Wänden befestigen
  • Die SV für Zusammenkünfte
  • Die WP-Schlichter als Treffpunkt und Verpflegungsort

Ziele, die mit dem Schulcafé erreicht werden:

  • Kommunikationsmöglichkeit in schülergerechter Umgebung
  • positiv auf das Schulklima zu wirken (Wer sich im Café aufhält, übt keine Gewalt aus)
  • die Möglichkeit, ein gesundes Schulfrühstück zu kaufen und dieses in Ruhe einzunehmen
Für die WP-Gruppe:
  • lebensnahe Erfahrungen sammeln
  • Teamfähigkeit, Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft zu fördern
  • Übernehmen von Verantwortung für eine Sache, für deren ordnungsgemäße Durchführung, beim Aufräumen, beim Umgang mit dem Geld...
 
1.7.2 Schülerzeitung und Jahrbuch

Das Jahrbuch der GHS Oberpleis wird von SchülerInnen der Jahrgangsstufen 9/10 im Wahlpflichtfach `Deutsch-Jahrbuch´ über ein Schuljahr erstellt. Es erscheint regelmäßig zum Abschlussball der Entlassschüler am Ende des Schuljahres.

 

Der Preis liegt zwischen 3-4 Euro, da er nach Umfang und Höhe der Auflage des `Jahrbuches´ berechnet wird. Nach dem Abschlussball der Entlassschüler findet der weitere Verkauf im Schulcafé statt. Außerdem kann das aktuelle und alle bereits erschienenen Jahrbücher auf Schulfesten, Flohmärkten, etc. erworben werden.

Es werden selbstständig Texte, Berichte und Reportagen zu Themen erstellt, die den SchülerInnen interessant erscheinen und die in Zusammenhang mit der Schule stehen. Dafür wird unter anderem das Internet genutzt oder kleine Gruppen recherchieren außerhalb der Schule. Zudem finden auch Artikel von SchülerInnen aus anderen Jahrgangsstufen zu unterschiedlichsten Themen ihren Platz (z.B. Interviews und Portraits über Künstler, dem Vorsitzenden von ´Cap Anamur´) Jedes Jahr wird eine Chronik des Schullebens im laufenden Schuljahr zusammengestellt.

Die SchülerInnen arbeiten weitgehend selbstständig in Planung und Durchführung bis hin zur Finanzierung der Zeitung. Die Arbeit der Fachlehrerin wird in diesem Jahr (2004705) erfolgreich durch die Sozialarbeiterin der Schule, Frau Green-Ottens, unterstützt.

1.8 Neue Technologien

Die GHS Oberpleis ist zur Zeit (12/04) mit einem Computerraum mit 25 Schülerarbeits­plätzen ausgestattet. Die Rechner verfügen über LAN- und Internetanbindung. Ein zweiter computerraum vergleichbarer Ausstattung befindet sich im Aufbau.

 

Mittels dieser Arbeitsplatzzahl kann der Fachraum zur Arbeit mit Lehrbuch begleitenden Trainingsprogrammen und Internet in vielen Fächern mit annähernder Klassenstärke genutzt werden.

Fachspezifischer Unterricht im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) findet ab der 5. Klasse statt. Dieser stellt die Grundlage für die Computernutzung und die Anwendung von Trainings, Kommunikations- und Bürosoftware in den höheren Klassen dar.

 Im Wahlpflichtbereich 7/8 werden Kenntnisse im Umgang mit Büro- und Kommunikationssoftware vermittelt. Der Wahlpflicht bereich der Klassen 9/10 hat Grundlagen der Netzwerktechnik und die Programmierung einer einfachen interpretierten Sprache (html) zum Gegenstand. Die Kurse sind als Halbjahreskurse angelegt, um einer möglichst hohen Zahl von Schülern Gelegenheit zur Teilnahme zu bieten.

Mittelfristig ist angestrebt, beginnend mit den Jahrgängen5/6 Medienecken in den Klassenräumen einzurichten, um die direkte Einbindung der IKT an das Unterrichtsgeschehen zu ermöglichen. Ebenfalls vorgesehen ist der Einsatz der IKT in den Fachräumen der Naturwissenschaften.

 
 
 

(12/05) Der Computerrraum II ist mittlerweile mit 15 Arbeitsplätzen plus einem Lehrerarbeitsplatz fertig gestellt und seit Beginn des Schuljahres 05/06 in Betrieb.

In beiden Räumen sind die Rechner durch Dr.Kaiser-Software änderungsgeschützt und durch Master-Eye vom Lehrer-PC aus ständig kontrollierbar.

Die Rechner im CR II sind allerdings anpruchsvollerer Software und insbesondere dem e-Fit-Bereich nicht gewachsen. Internetzugang ist nur mit häufigen Unterbrechungen möglich, so dass Recherchen und die Bearbeitung ausführlicher Trainingsaufgaben aus dem Internet nur im CR I durchführbar sind.

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass erwogen wird, das Deputat für das e-Fit-Programm wegen technischer Schwierigkeiten im Zugangs- (DSL-Leitung mit 768 Kbit) und im Leistungsbereich unserer Rechner zurückzugeben, um es einer anderen Schule zu Gute kommen zu lassen.

DVDs lassen sich im CR II per Beamer exzellent vorführen. Eine Einweisung in die Handhabung dieses Mediums soll in Kürze durch Herrn Mai erfolgen.

Ein Tastaturtraining findet mit der 5. Klasse statt, jeweils in halber Klassenstärke. Auf den Rechnern im CR II wurde das Tastaturtraining der e-Fit CD installiert, jedoch selbst für dieses Programm sind diese Rechner zu langsam. Außerdem bedeutet die Tastaturtrainings-stunde immer eine Unterbrechung des Regelunterrichtes. Deshalb muss auch hier eine bessere Lösung angestrebt werden.

Im Wahlpflichtbereich werden in diesem Schuljahr für die Klassen 7 – Textverarbeitung mit Word -, für die Klassen 8 – Tastaturtraining* und Tabellenkalkulation – und für die Klassen 9/10 – Tastatur*- und Bewerbungstraining à Berufsbilder in PP

erstellen, Bewerbungen und Lebenslauf schreiben – im halbjährlichem Wechsel angeboten.

Zielsetzung für 2006: Leistungsfähige Rechner für den CR II;

Aufgrund der Speicherung unerwünschter Internetdateien auf den Rechnern im CR I Einschränkung der Benutzerrechte für die Schüler durch einen Windows-Server statt des bisherigen Linux-Servers und durch entsprechende Block- bzw Firewalleinstellungen am Router.

*mit Tast-Office, da in diesen Jahrgängen bisher kein Tastaturtraining stattgefunden hat.

 

In Anlehnung an die Initiative des Landes NRW, die Thematik einer allumfassenden Gesundheit als einen wesentlicher Bestandteil von Unterricht und Schulgestaltung anzusehen, soll auch an unserer Schule der ganzheitliche Gesundheitsgedanke verwirklicht werden.

Es gibt wenig Zweifel, dass die traditionellen Ansätze der Gesundheitserziehung den heutigen und zukünftigen Aufgaben der Schule nicht mehr gerecht werden. Mit der Ersetzung des traditionell geltenden biomedizinisch-naturwissenschaftlichen Denkmodells durch ein integrativ-ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und dem Konzept der Gesundheitsförderung im Sinne der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation kann die schulische Gesundheitsförderung heute in ein komplementäres Verhältnis zum Bildungsauftrag und zum Entwicklungsauftrag der Schule gestellt werden.

Wie der schulische Bildungsauftrag setzt die schulische Gesundheitsförderung auf Prozesse der Unterstützung, Befähigung und Ermöglichung und zielt auf emanzipatorische Akte der Teilhabe, Selbstbestimmung, Selbstverantwortlichkeit und Mitverantwortlichkeit.

 

Die GHS Oberpleis ist seit dem Schuljahr 2001/2002 eine „OPUS-Schule“ (OPUS = offenes Partizipationsnetz und Schulgesundheit). Das Opus-Projekt fasst einen Verbund von Schulen zusammen, die sich unter dem Leitmotiv der Gesundheitsförderung in der Schule in ein Netzwerk eingebracht haben, weil

  • sie Schulgesundheit zur Leitidee ihrer Schulentwicklung gemacht haben,
  • sie Vernetzung als geeigneten Weg für Schulen ansehen, sich in der Entwicklung und Entfaltung ihrer Schulprogramme gegenseitig zu unterstützen, zu begleiten und zu entlasten,
  • sie im Erfahrungsaustausch mit anderen Schulen Unterstützung und Reflexionshilfe bei der eigenen Entwicklungsarbeit finden,
  • sie gemeinsam Projekte angehen wollen, die sie allein nicht in Angriff nehmen könnten und sie die Fortbildungs-, Informations- und Unterstützungsangebote des BLK Versuches "Offenes Partizipationsnetz und Schulgesundheit" für sich nutzen wollen (vgl. dazu Ausführungen des Landes NRW).
 

Das Netzwerk OPUS – gesundheitsfördernder Schulen besteht im Rhein-Sieg-Kreis bereits seit mehreren Jahren und wird im Schulamt koordiniert. Verantwortlich zeigt sich für die Schulaufsicht Herr SAD Hausmann.

Unsere Schule hat sich um den Aspekt der Vernetztheit zu verwirklichen an ein „GÖS-Netzwerk“ (GÖS = Gesundheit und Öffnung von Schule) angeschlossen, dem noch vier weitere Schulen angehören, die GHS Neuenhof, die GHS, Hennef, die GHS Much und die Gesamtschule Hennef, die zugleich die Koordinationsschule ist.

 

Gemeinsame Intention der GÖS-Schulen ist es, die Schulen gesundheitsfördernd zu gestalten, die Erfahrungen anderen zur Verfügung zu stellen und sich gegenseitig Hilfen und Unter­stützung zu geben. Ziel ist es, die Schulen so zu gestalten, dass sich alle darin arbeitenden Personen wohl fühlen und somit bessere Lern- und Lehrvoraussetzungen bekommen.

Dabei steht momentan die Gestaltung des Schulumfeldes im Mittelpunkt

An unserer Schule hat sich eine Gruppe von LehrerInnen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengefunden (Sport, Ernährung, Kunsterziehung, Biologie), die derzeit das Schulcafé, den Schulhof und die Flure z. T. mit beantragten Fördergeldern gestalten (siehe Projektberichte im OPUS-Ordner). Diese Gruppe ist stets offen für interessierte Lehrer, Eltern und Schüler und kann jederzeit um andere Personen erweitert werden.

   

Von den Sommerferien bis zu den Herbstferien ist der Erwerb des Sportabzeichens der Schwerpunkt des Sportunterrichts. Es dient der Motivation aller Schüler, nicht nur der Leistungsbesten. Durch die Teilnahme am Sportabzeichenwettbewerb auf Landesebene präsentiert sich unsere Schule positiv in der Öffentlichkeit.


Einmal jährlich werden Bundesjugendspiele in der Leichtathletik durchgeführt. Die Jahr­gangsbesten werden besonders geehrt.

Die erbrachten Leistungen werden auch für das Sportabzeichen gewertet.


Für unsere Schüler ist es wichtig, mit anderen Schulen soziale Kontakte zu knüpfen und sich in einem Bereich zu messen, in dem sie Aussicht auf Erfolg haben.

Kreismeisterschaft

Unsere Schule nimmt regelmäßig am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im Fußball und in der Leichathletik teil.

Schulmeisterschaft der Klassen im Fußball

Einmal im Jahr werden Klassenmeisterschaften für Mädchen und Jungen durchgeführt. Hierbei werden die Jahrgangsstufen 5/6, 7/8, 9/10 zusammengefasst.

Die Endspiele finden im Rahmen einer gemeinsamen Schulveranstaltung statt.

Weihnachts- Fußballturnier

Um den Kontakt mit anderen Hauptschulen zu pflegen, wird einmal jährlich in den Wochen vor den Weihnachtsferien ein Hallenfußballturnier von unserer Schule veranstaltet.


Außerschulisch oder im Rahmen des normalen Sportunterrichts sind regelmäßige Freund­schaftsspiele zwischen Hauptschule, Realschule und Gymnasium wünschenswert.

Um den positiven Kontakt zwischen den Kollegien zu fördern, werden regelmäßige Fort­bildungs- und Sportveranstaltungen durchgeführt.


Eigenständige Schulsportfeste bilden häufig den gesellschaftlichen und geselligen Höhepunkt eines Schuljahres; im Rahmen von Schulfesten leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Darstellung des schulischen Lebens. Unsere Schule will in regelmäßigen Abständen ein Schulsportfest beziehungsweise ein Schulfest durchführen, in dem Sport als wesentlicher Bestandteil des Schullebens Gestalt gewinnt, so dass Eltern, Sportverbände und die übrige sportinteressierte Öffentlichkeit Einblicke in das sportliche Leben einer Schule mit seinen standortspezifischen Ausprägungen erhalten.

vgl. Richtlinien Sport Band 1 Seite 62

   
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     


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  GHS Oberpleis v0.1©2007 | Last changed: November 13 2007 22:54:41. [edit]